Senioren wuchsen „bunte Flügel“

Altenpflegeschüler organisieren Konzert mit Stefan Lex und „Pomp-A-Dur“
Es wurde gelacht, geschunkelt und noch mehr gesungen. Zum bereits elften Mal in Folge veranstaltete der Unterkurs der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen (KKS) einen aufregenden Nachmittag für Senioren aus 20 Pflegeeinrichtungen im Gertrudisaal in der Essener Innenstadt. In schon bewährter Tradition erlebten die Konzertbesucher unter dem Motto „Ja, die Liebe hat bunte Flügel“ die bekannten Künstler Stefan Lex, Sopranistin Christiane Linke und das Ensemble „Pomp- A- Dur“ live auf der Bühne.
Den stationär lebenden Senioren wurden beliebte Melodien aus Oper, Operette, Musical und Film geboten – mit viel Temperament intoniert und vom Tenor selbst humorvoll moderiert.
Seit zehn Jahren unterhält das Ensemble mittlerweile die zum größten Teil in Essen lebenden Senioren mit beeindruckenden Arien, schwungvollen Canzonen und einfühlsamen Balladen.

„Es war sogar noch besser als in den letzten Jahren, die Künstler haben mit ihrer Musik noch mehr Fröhlichkeit transportiert,“ erklärte Elfriede Drage, Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung, nach der von allen geforderten Zugabe. „Ich wäre nächstes Jahr gerne wieder dabei.“ Dem schloss sich auch Marianne Schürmann, Seniorenstift Kloster Emmaus, an: „Die Musik und alles drumherum war schlicht wunderbar! Insbesondere das 'Hallelujah' zum Abschluss. Stefan Lex hat einfach eine von Gott begnadete Stimme.“

erantwortlich für die Organisation, Planung und Ausführung des Konzertes waren die 100 Schüler aus dem neuen Unterkurs der Pflegeschule an der Süderichstraße.

In Kleingruppen kümmerten sich die jungen Erwachsenen um jedes Detail - wie den Transfer der Senioren vom Kleinbus bis an den Sitzplatz, die Garderobe, Logistik, Auf- und Abbau, Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Bewirtung der Senioren. Diese bekamen von der „Give away“-Gruppe zum Abschied noch ein kleines Geschenk mit auf den Heimweg. Unterstützt wurden die Schüler dabei von der Leiterin des Fachseminars Sr. Dr. Anette Chmielorz, sowie den Lehrerinnen des Unterkurses.
„Ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Schüler wäre ein Projekt in dieser Größenordnung gar nicht realisierbar. Wir haben nur ein recht kleines Budget aus dem die Schüler das Größtmögliche heraus gekitzelt haben“, so Sr. Anette, die sich mit dem Abend mehr als zufrieden zeigte. „Das war insgesamt spitze! Alles hat hervorragend funktioniert. Ich bin stolz auf die Schülerinnen und Schüler, die in 10 Arbeitsgruppen alles hervorragend umgesetzt und durchgeführt haben.“

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